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Eckdaten, Klimatabellen und weitere Landesinformationen zu China finden Sie auf der Seite vom Transasien.

Anreise

Alle großen europäischen Fluggesellschaften bieten Direktflüge nach China an. So fliegt zum Beispiel Lufthansa ab Frankfurt und München, Finnair ab Helsinki, Air France ab Paris und Austrian Airlines ab Wien. Über Zubringerflüge sind die jeweiligen Abflughäfen meist von vielen Orten gut erreichbar. Auch aus China gibt es Liniendienste nach Frankfurt, München und Wien. Die offiziellen Flugpreise sind generell sehr hoch. Durch eine Vielzahl von Sondertarifen ergeben sich jedoch häufig sehr günstige Endpreise. Die Verfügbarkeit dieser Tarife kann sich von Tag zu Tag ändern. Zum Teil sind Sondertarife sogar günstiger als die Gruppenpreise der Reiseveranstalter. Auch die Nutzung von Bonusmeilen aus Vielflieger-Programmen ist möglich. Darum bietet Dao-Travel Gruppenreisen auch ohne Flug an. Sollten Sie zusätzliche Übernachtungen benötigen, können wir günstige Verlängerungen für Sie buchen.

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Antiquitäten

Alle vor 1911 in China angefertigten Kunstgegenstände gelten offiziell als Antiquität. Die Ausfuhr von Antiquitäten aus der Volksrepublik China ist nur mit Genehmigung möglich. Ein rotes Zollsiegel und eine schriftliche Quittung sind unbedingt erforderlich. In staatlichen Läden können Sie diese verlangen. Dringend abgeraten wird vom Antiquitätenkauf bei Straßenhändlern. Auch hier bekommen Sie manchmal Quittungen und Siegel angeboten. Diese sind in der Regel ebenso gefälscht wie die angebotenen Gegenstände.

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Ärztliche Hilfe, Medikamente

Das Gesundheitswesen in China ist insgesamt gut entwickelt und die medizinische Grundversorgung sichergestellt. Dringend benötigte Medikamente sollten Sie in ausreichender Menge mit auf die Reise nehmen. Die chinesischen Präparate haben oft andere Bezeichnungen und chinesische Beipackzettel sind nicht jedermanns Sache. Unterschieden wird in China zwischen "Chinesischer" und "Westlicher" Medizin. Traditionelle chinesische Medizin wird bei chronischen Krankheiten und zur Stärkung der Selbstheilungskräfte angewandt. Bei akuten Infekten greifen auch die Chinesen zur "Westlichen Medizin". Behandlungskosten sind vor Ort zu zahlen. Wir empfehlen den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung, damit Sie nach Rückkehr die Kosten erstattet bekommen.

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Diplomatische Vertretungen

Botschaft der Volksrepublik China in Deutschland
Märkisches Ufer 54, 10179 Berlin
Tel: 030-27588-0, Fax:030-27588221
Internet: http://www.china-botschaft.de
Bürostunden: Montag bis Freitag 8.30 bis 12.30, 14.30 bis 18.00 Uhr
(Für Konsularangelegenheiten: Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr, nachmittags nur nach Vereinbarung, Visastelle: Montag bis Freitag 9.00 bis 12.00 Uhr)

Generalkonsulat der Volksrepublik China in Hamburg
Generalkonsul Herr Chen Jianfu
Elbchaussee 268
22605 Hamburg
Tel: 040-82276013
Fax: 040- 8226231

Generalkonsulat der VR China in Frankfurt a.M
Bürozeit: Mo.- Fr. 9:00 - 12:00
Mainzer Landstr.175
60326 Frankfurt a.M
Tel.069-75085534(Visa)
Fax.069-75085530
Telefonische Beratung:Montag und Mittwoch 15:00 bis 17:00

Generalkonsulat der Volksrepublik China in München
Generalkonsul Frau Yao Yazhen
Romanstr. 107
80639 München
Tel: 089-17301611
Fax: 089-17301623

Botschaft der Volksrepublik China in Österreich
Metternichgasse 4, A-1030 Wien
Tel: (01) 714 31 49 48. Fax: (01) 713 68 16.
Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.00-17.00 Uhr.
Konsularabteilung der Botschaft
Strohgasse 22, A-1030 Wien
Tel: (01) 710 36 48. Fax: (01) 710 37 70.
Mo, Mi 08.30-11.00 und 14.00-16.00 Uhr, Fr 08.30-11.00 Uhr.

Botschaft der Volksrepublik China in der Schweiz
Kalcheggweg 10, CH-3006 Bern
Tel: (031) 352 73 33/34. Fax: (031) 351 45 73.
Konsularabt.: Tel: (031) 351 45 93.
E-Mail: china-embassy@bluewin.ch
Internet: www.china-embassy.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Generalkonsulat mit Visumerteilung in Zürich (Tel: (01) 201 10 05).

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in China
17 Dong Zhi Men Wai Da Jie, Chaoyang District, CN-100600 Beijing
Tel: (10) 65 32 21 61. Fax: (10) 65 32 53 36.
E-Mail: germassy@public.gb.com.cn
Internet: www.deutschebotschaft-china.org
Generalkonsulate in Hongkong, Kanton und Shanghai.

Botschaft der Republik Österreich in China
Jian Guo Men Wai, Xiu Shui Nan Jie 5, CN-100600 Beijing
Tel: (10) 65 32 20 61/-63. Fax: (10) 65 32 15 05.
E-Mail: peking-ob@bmaa.gv.at
Generalkonsulate in Hongkong und Shanghai.

Botschaft der Schweizerischen Eidgenossenschaft in China
3 Dong Wu Jie, San Li Tun, CN-100600 Beijing
Tel: (10) 65 32 27 36. Fax: (10) 65 32 43 53.
E-Mail: vertretung@bei.rep.admin.ch
Mo-Fr 09.00-12.00 Uhr.
Generalkonsulate in Hongkong und Shanghai.

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Einkaufen und Souvenirs

Ein chinesischer Kaiser sagte einmal "Es gibt nichts, was in China nicht erhältlich wäre". Ein Rundgang über die Märkte scheint dies zu bestätigen. Die Zeiten der Mangelwirtschaft sind vorbei. Wer Geld hat kann in Shanghai oder Peking westliche Designermarken kaufen. Aber auch auf dem Lande ist das Angebot vielfältig. Werbung, Sonderverkäufe und Rabattaktionen gehören hier mittlerweile zum Alltag. Wer als Tourist Souvenirs mit nach Hause bringen möchte wird schnell fündig. Vom Fächer über Seidenmalereien bis zur Mao Bibel reicht das Angebot der Straßenmärkte. In den großen Touristen Geschäften sind kostbare Jadeschnitzereien und Lackarbeiten zu erstehen. Manchmal verpflichten Provinzbehörden die örtlichen Reiseleiter mit den Touristen solche Läden zu besuchen. Ein Zwang zum Kauf besteht aber nie. Vielleicht finden Sie ja sogar das eine oder andere Souvenir.

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Einreise

Für die Einreise nach China benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Nach Ihrer Buchung erhalten Sie die zur Organisation des Visums nötigen Anträge zugeschickt. Für Reisende mit Wohnsitz Deutschland übernimmt in der Regel Dao-Travel die Organisation. Bei Buchungen weniger als 7 Wochen vor der Abreise und für Reisende ohne deutsche Staatsangehörigkeit können erhöhte Kosten entstehen. Reisende mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands müssen das Visum im Heimatland beantragen.

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Eisenbahn

Mit dem Zug durch China zu reisen ist immer ein Erlebnis. Auch in der Bahn kann man die Ergebnisse der Wirtschaftsreform sehen. In der "weichen Klasse" sorgen die Zugbegleiter dafür, dass keine Langeweile bei den Reisegästen aufkommt. Besonders in Abteilen mit Ausländern werden Briefmarken, Seidentücher oder auch mal chinesische Medizin angeboten. In der "harten Klasse" sind Nudelsuppen, Tee und Bier im Angebot. Für Nachtzugfahrten haben wir Schlafwagen der 1. Klasse reserviert. Die ist die beste verfügbare Wagenklasse. Die Vierbettabteile sind abschließbar, Waschräume und Toiletten befinden sich am Ende des Wagons. In China wird bei der Belegung der Abteile generell nicht nach Geschlecht der Reisenden unterschieden.

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Elektrizität

Die Stromstärke und die Spannung entsprechen europäischen Normen (220 Volt Wechselstrom, 50 Hertz). Stärkere Spannungs-Schwankungen können auftreten. In die internationalen Hotels wurden abhängig vom Bauherrn unterschiedliche Steckdosen eingebaut. Oft ist die dreipolige amerikanische Norm anzutreffen. Die Mitnahme eines Adapters ist empfehlenswert.

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Essen und Trinken

Keine andere Küche der Welt ist so vielfältig wie die chinesische. Ob vegetarisch oder Fleisch, süß oder sauer, scharf oder raffiniert, das Angebot ist riesig. Selbst die kleinen Straßenrestaurants bieten oft über 100 verschiedene Gerichte an. Dazu hat jede Region ihre eigenen Spezialitäten. Gegessen wird an einem runden Tisch. Auf der Drehplatte in der Mitte werden nacheinander die verschiedenen Gerichte aufgelegt. In China ist man der Meinung Ausländer mögen keine gut gewürzten Speisen. Darum ist das Touristenessen oft recht gleichförmig. Fragen Sie Ihren Reiseleiter, ob von den 6 bis 10 Gerichten pro Essen nicht ein oder zwei echte chinesische sein können. Sie werden überrascht vom Feuerwerk des Geschmacks sein. Und keine Sorge, Spezialitäten wie Katze, Schlange oder Haifischflosse wird man Ihnen nicht heimlich servieren. Die sind wesentlich teuerer als Huhn, Rind oder Schwein. Probieren sollten Sie aber auf jeden Fall die Pekingente.
Als Getränk gibt es im Restaurant und auf dem Hotelzimmer immer chinesischen grünen Tee. Wasser aus der Leitung sollte auf jeden Fall abgekocht werden. Mineralwasser, Cola und Bier sind überall zu haben. Besonders das Bier ist in den letzten Jahren zum chinesischen Nationalgetränk geworden. Langsam verbreitet sich auch Wein in China, während die chinesischen hochprozentigen Schnäpse eine lange Tradition haben. Besonders beliebt ist Hirseschnaps. Dieser kostet je nach Marke zwischen 60 Cent und 150 Euro je Flasche.

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Fahrrad

China ist das Land der Fahrräder. Neben den stabilen schwarzen Bauernfahrrädern tauchen in den Städten immer mehr moderne Räder auf. Fahrradfahren gilt in China nicht als sportliche Betätigung, sondern gehört zum täglichen Berufsverkehr. Darum bewegt sich der Strom der Fahrräder auch eher gemächlich durch die Straßen der Städte. Es wird dringend empfohlen, sich diesem Stil anzupassen. Die meisten chinesischen Fahrräder haben keinen Rücktritt, und mit der Geschwindigkeit eines Rennrades begibt man sich und andere in Gefahr.

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Feiertage

Das wichtigste Fest im Jahr ist das chinesische Neujahrsfest, bei uns als Frühlingsfest bekannt. Das Datum richtet sich nach dem Mondkalender und bewegt sich zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Nach alter Tradition werden an diesem Tag die Eltern besucht. Offiziell sind nur drei Tage frei, aber um den Mitarbeitern die Möglichkeit zum Besuch des Heimatdorfes zu geben, schließen viele Betriebe und Behörden schon eine Woche vorher.

Daten für das Frühlingsfest

Termin Frühlingsfest 2008: 07. Februar
Termin Frühlingsfest 2009: 26. Januar
Termin Frühlingsfest 2010: 14. Februar
Termin Frühlingsfest 2011: 03. Februar
Termin Frühlingsfest 2012: 23. Januar
Termin Frühlingsfest 2013: 10. Februar


Weitere Feiertage sind:

1. Januar westliches Neujahrsfest
8. März Tag der Frau
1. Mai Tag der Arbeit
4. Mai Tag der Jugend
1. Juni Tag des Kindes
1. Juli Tag der Kommunistischen Partei
1. August Tag der Volksbefreiungsarmee
1. Oktober Gründungstag der Volksrepublik

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Fernsehen

Fernsehen ist für viele Chinesen inzwischen eine ihrer Hauptbeschäftigungen. Jede Provinz verfügt über mehrere Fernsehkanäle, dazu gibt es die zentralen Programme. Über Satellit werden oft auch die Sender aus Hongkong empfangen. Beliebt sind vor allem historische Serien und Action-Filme. Häufige Werbeunterbrechungen erinnern daran, welches Waschmittel oder welche Klimaanlage man als nächstes kaufen sollte.

Flug

Innerchinesisch sind die Flugpreise noch staatlich festgelegt. Jedoch konkurrieren auf Teilstrecken verschiedene kleinere Inlandsfluggesellschaften. Die Flotten sind inzwischen weitgehend auf westliches Gerät umgestellt, einige Tupolew sind noch in Betrieb. Der Service an Bord ist gut. Die Sicherheitskontrollen beim check in entsprechen dem internationalen Standard. Auf einigen Flughäfen werden die Koffer gewogen. Sollten diese schwerer als 20 Kilogramm sein, muss für das Übergepäck bezahlt werden. Internationale Flüge siehe Anreise.

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Fotografieren

Abgesehen von militärischen Einrichtungen können Sie in China fast alles fotografieren. Bei Beachtung der normalen Anstandsregeln lassen sich so auch oft Kontakte knüpfen. Beliebt ist bei Chinesen ein Bild von sich gemeinsam mit Ausländern. Besonders hochgewachsene Touristen sind dafür sehr gefragt. Westliches Filmmaterial gibt es überall zu kaufen. Beachten Sie dabei die Haltbarkeitsdaten. Im feuchtheißen chinesischen Klima altern besonders Farbfilme schnell.

Geld

Die chinesische Währungseinheit ist der Yuan (Renminbi, RMB), in der Umgangssprache als Kuai bezeichnet. Ein Yuan entspricht 100 Fen. Leider sind in den letzten Jahren viele falsche Scheine in Umlauf gekommen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Wechselgeld echt ist, fragen Sie bitte Ihren Reiseleiter.

Der Wechselkurs richtet sich nach den internationalen Devisenmärkten, wird aber täglich zentral festgelegt und ist bei allen Banken gleich. Im April 2005 entsprach

1 Euro = 10,7 Yuan
10 Euro = 107 Yuan
100 Euro = 1.070 Yuan

1 Yuan = 0,093 Euro
10 Yuan = 0,93 Euro
100 Yuan = 9,30 Euro

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Hotels

Die Hotels in China entsprechen dem internationalen Standard. In den Großstädten sind neben einheimischen Hotels auch die internationalen Hotelketten wie Holiday Inn, Sheraton oder Novotel vertreten. Das Management kommt oft aus dem westlichen Ausland. In kleinen und touristisch wenig besuchten Orten findet sich ein breites Angebot an Mittelklasse-Hotels. Harte Konkurrenz hat zu einer Steigerung der Service-Orientierung geführt. Allerdings ist man hier oft unsicher, was westliche Touristen erwarten. So kann es in kleinen Hotels schon vorkommen, dass Eiswürfel in den Wein gegeben werden oder morgens 7.00 Uhr die Zimmerreinigung Einlass begehrt.
Beim Essen wird in größeren Hotels zwischen "chinesischem" und "westlichem" Restaurant unterschieden. Die Definition für "westliches Essen" orientiert sich oft an Amerika.

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Impfungen

Impfungen sind bei Anreise aus Europa nicht vorgeschrieben. Eine Auffrischung des Polio- und Tetanus-Schutzes wird empfohlen. Malaria kommt in China vor, erreicht jedoch nicht die Ausmaße Südostasiens. Zur Frage ob für Sie eine Malariaprophylaxe oder weitere Impfungen sinnvoll sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt.

Kleidung

Formelle Kleidung wird in China selbst beim Besuch der Pekingoper nicht erwartet. Für eine Rundreise durch China empfiehlt sich legere, atmungsaktive Kleidung. Im Sommer führt die hohe Luftfeuchtigkeit schnell zum Schwitzen. Da die Busse, Restaurants und Hotels oft stark klimatisiert sind, sollte auf Ausflügen ein warmer Pullover mitgeführt werden. In der Übergangszeit zum Winter kann an der Großen Mauer schon warme Kleidung erforderlich sein, während es in Südchina noch schwül-warm ist. Für Tibet und Kham ist die Mitnahme warmer Kleidung immer empfehlenswert.

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Landestypische Besonderheiten

China hat in den vergangenen Jahren eine unwahrscheinlich schnelle Entwicklung in die "Moderne" vollzogen. Baustellen gehören überall zum Stadt- und Straßenbild. Strecken für die wir eine Fahrtzeit von 2 Stunden geplant hatten können aufgrund von Straßenbauarbeiten plötzlich 5 Stunden dauern. Ein halbes Jahr später dann 50 Minuten, auf einer neuen Autobahn. Unsere Reiseleitung vor Ort wird bei Bauarbeiten das Programm so gut wie möglich an die neuen Bedingungen anpassen. Lange Fahrttage mit wenig Zeit für Besichtigungen lassen sich aber nicht immer vermeiden. In abgelegenen Gebieten, besonders in Tibet und auf der Seidenstraße sind die Straßen und die Unterkünfte oft sehr einfach. Bei Übernachtungen in tibetischen Guest Houses sind Gruppenunterkünfte üblich. Einzel- und Zweibettzimmer können dort nicht garantiert werden.

Bei Reisen nach Tibet beachten Sie bitte unbedingt die Besonderheiten des Höhenklimas. Durch die Höhenlage und die dünne Luft sind Wanderungen in Tibet anstrengender als auf normaler Höhe. Bei schlechter Witterung können schon kleine Anstiege viel Kraft kosten. Bitte konsultieren Sie vor Buchung von Tibetreisen unbedingt Ihren Arzt und lassen sich bezüglich Ihrer gesundheitlichen Höhentauglichkeit beraten. In ganz Tibet stellt die "Höhenkrankheit" ein nicht zu berechnendes Risiko dar. Bei Auftreten von Symptomen der Höhenkrankheit, Erkrankungen oder Verletzungen wird unsere Reiseleitung mit Ihnen den schnellstmöglichen Transport in die nächstgelegene medizinische Einrichtung besprechen. Selbstverständlich unterstützt Sie die Reiseleitung bei allen organisatorischen Fragen.

Klima

China erstreckt sich über mehrere tausend Kilometer. Wenn am Yangtze Dauerregen zu Überschwemmungen führt, kann es in der Taklamakan-Wüste seit Monaten trocken sein und im Tianshan Gebirge schneien. Im Sommer ist es im gesamten Land heiß, nur in den Höhenlagen und in der Wüste kann es nachts stark abkühlen. Im Winter besteht ein starkes Temperaturgefälle. In Nordchina ist es trocken. Ein kalter Wind bringt den Wüstensand aus der Gobi bis in die chinesische Hauptstadt Peking. In Südchina ist es wärmer und feuchter. Nach chinesischer Definition wird es südlich des Yangtze nicht mehr kalt. Darum werden in den Städten am Ufer des Yangtze in den nördlichen Stadtteilen Heizungen in die Wohnungen gebaut. Wer in einem südlich des Flusses gelegenen Stadtteil wohnt, muss im Winter ohne Heizung auskommen. In den Hotels sind Klimaanlagen und Heizungen vorhanden.

Post

Karten und Briefe aus China erreichen sicher ihr Ziel. Besonders aus abgelegenen Orten kann es aber bis zu zwei Wochen dauern bis der Brief sein Ziel erreicht. Falls Sie in China Bekanntschaften schließen und nach der Reise Briefe senden wollen, lassen Sie sich am besten die Adresse auf chinesisch aufschreiben und kleben eine Kopie davon auf den Brief. Briefmarken sind in Postämtern und an Hotelrezeptionen erhältlich. An der Hotelrezeption können auch Briefe und Karten abgegeben werden.

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Reisedokumente

Für die Einreise nach China sind ein noch mindestens sechs Monate über das Ende der Reise gültiger Reisepass und ein Visum erforderlich. Mit der Reisebestätigung erhalten Sie einen Visumantrag und ein Merkblatt zum Ausfüllen. Spätestens 6 Wochen vor Abreise müssen der Reisepass und alle im Merkblatt genannten Angaben und Formulare vorliegen. Bei Individualreisen, sowie bei Buchungen kurz vor der Abreise erhalten Sie die notwendigen Formulare und die Hinweise zur Visabesorgung. Für die Organisation des Visums sind Sie dann selbst verantwortlich.

Sicherheit und Kriminalität

China ist eines der sichersten Reiseländer der Welt. Zielgerichtete Gewalt gegen Ausländer ist bisher unbekannt. Zugenommen haben aber Taschendiebstahl und Kleinkriminalität. In den Augen vieler Chinesen sind alle Ausländer Millionäre. Bewahren Sie Ihr Geld sicher auf und zeigen Sie beim Einkauf auf Straßenmärkten nie Ihre gesamte Reisekasse. Beim Besuch von Restaurants ist es hilfreich, den exakten Preis vor der Bestellung abzufragen. Sonst bekommen Sie unter Umständen eine Rechnung über sehr seltene und teuere Speisen.

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Sprache

Die chinesische Sprache ist eine isolierende Sprache, die mit nur wenigen Silben auskommt. Insgesamt gibt es ca. 400 verschiedene Silben. Um die Möglichkeiten der Wortbildung zu erhöhen haben die Silben in unterschiedlicher Tonlage auch unterschiedliche Bedeutung. So heißt "ma" je nach Tonlage entweder Mutter, Pferd, schimpfen, Hanf oder fragen. Auch die Kombination von verschieden, ähnlichen Worten ist üblich, um eindeutige Aussagen zu treffen. So steht "jian" in der gleichen Tonlage sowohl für sehen, als auch für gesund. Mit der Kombination "kan-jian" (anschauen-sehen) und "jian-kang" (gesund-Wohlbefinden) wird dem Zuhörer die Bedeutung deutlich. Zusätzlich wird die Verständigung in China durch unterschiedliche Dialekte erschwert. Besonders das südchinesische Kantonesisch wird in Peking selten verstanden. In den Schulen ist das so genannte Mandarin Unterrichtssprache. Auch die meisten Sendungen im Fernsehen werden in Mandarin gesendet um die Verbreitung der Einheitssprache zu fördern. Aber auch wenn sich zwei Chinesen nicht verstehen, können sie sich schriftlich unterhalten. Die Schriftzeichen sind nicht an die Aussprache gebunden. Sieht ein Chinese das Schriftzeichen für Restaurant wird er es erkennen, unabhängig davon wie es an diesem Ort ausgesprochen wird. Es gibt über 50.000 Schriftzeichen. Zum Lesen einer normalen Zeitung sind aber ca. 1.500 Schriftzeichen ausreichend.

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Taxi

Für Taxi-Fahrten gibt es in China unterschiedliche Möglichkeiten. In den großen Städten mit weiten Entfernungen sind PKW üblich. Für kurze Strecken und auf dem Land bieten sich Fahrrad-Rikschas an und für die Eiligen (beziehungsweise Mutigen) stehen Motorrad-Taxis zur Verfügung. Bei Fahrrad-Rikscha und Motorrad wird der Preis vorher ausgehandelt. PKW verfügen über Taxameter. Gerade bei Ausländern wird oft mit dem Vorwand, das Taxameter sei kaputt, versucht überhöhte Preise zu verlangen. Bestehen Sie auf einem niedrigeren Festpreis für die Fahrt und das Taxameter ist plötzlich wieder einsatzbereit. Viele Taxifahrer kennen nur die chinesischen Namen der Hotels. Wenn Sie allein unterwegs sind nehmen Sie darum am besten einen Briefbogen aus dem Hotel mit den Schriftzeichen mit und zeigen diesen dem Fahrer. Eine 5 Kilometer weite Fahrt kostet in den großen Städten ca. 25 Yuan (Euro 2,50)

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Telefon

Telefonieren ins Ausland ist vom Hotel aus unproblematisch und teuer. Nach einer Hotelvorwahl (meist die Nummer 9, Informationen darüber gibt Ihre Reiseleitung) wird 00 49 für Deutschland gewählt und dann die Vorwahl des Ortes ohne die 0. In manchen Hotels müssen Sie an der Rezeption eine Kaution hinterlegen, damit Ihr Zimmerapparat für Ferngespräche freigeschaltet wird. Von öffentlichen Fernsprechern aus zu telefonieren kann schwierig werden. Unterschiedliche Telefongesellschaften haben Ihre eigenen Karten. Fragen Sie Ihre Reiseleitung bevor Sie Telefonkarten kaufen, ob diese auch in anderen Städten eingesetzt werden können.

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Trinkgeld

Noch vor wenigen Jahren war Trinkgeld in China unbekannt. Inzwischen haben ausländische Reisende dafür gesorgt, dass sich dies grundlegend geändert hat. Die Hotels und Ausländer-Restaurants haben darauf reagiert, und die Löhne des Service-Personals entsprechend abgesenkt. Ein Trinkgeld wird nun erwartet und sollte bei gutem Service auch gegeben werden.

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Versicherung

Reisen in ferne Länder stellen für den Körper eine erhöhte Belastung dar. Die Zeitumstellung, das Klima und das ungewohnte Essen können die Anfälligkeit für Krankheiten erhöhen. Sollte ein medizinisch notwendiger, vorzeitiger Reiseabbruch erforderlich werden kann, dies aufgrund der großen Entfernungen in China aufwändig und teuer werden. Wir empfehlen darum den Abschluss einer Versicherung, welche den kostenfreien Rücktransport im Krankheitsfall einschließt.

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Visum

Für die Einreise nach China benötigen Sie einen noch mindestens sechs Monate über das Reiseende hinaus gültigen Reisepass und ein Visum. Nach Ihrer Buchung erhalten Sie die zur Organisation des Visums nötigen Anträge zugeschickt. Für Reisende mit Wohnsitz Deutschland übernimmt in der Regel Dao-Travel die Organisation. Bei Buchungen weniger als 7 Wochen vor der Abreise und für Reisende ohne deutsche Staatsangehörigkeit können erhöhte Kosten entstehen. Reisende mit Wohnsitz außerhalb Deutschlands müssen das Visum im Heimatland beantragen.

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Zeit

In ganz China gilt einheitlich die Pekinger Zeit. Da sich das Land geographisch über mehre Zeitzonen erstreckt, geht die Sonne zu unterschiedlichen Uhrzeiten auf und unter. Besonders bei Reisen nach Tibet und auf der Seidenstraße wird dies deutlich. Die Bevölkerung hat sich dem angepasst. Je weiter Sie nach Westen kommen, desto später beginnt die Arbeit. Auch unser Besichtigungs-Programm richtet sich nach der "Sonnenzeit".

Der Zeitunterschied zwischen China und Deutschland beträgt sieben Stunden. China ist Deutschland in der Zeit voraus. Wenn Sie aus China nach Deutschland telefonieren möchten, sollten Sie dies am Abend tun. Ein Anruf um 10.00 Uhr kann für Verstimmung sorgen. (In Deutschland ist es dann 03.00 Uhr nachts)

Auch in China wird im Sommer die Uhr eine Stunde vorgestellt. Da die Umstellung der Uhr nicht zum selben Datum wie in Europa erfolgt, beträgt der Zeitunterschied im April und September zeitweise nur 6 Stunden.

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Zollbestimmungen

Zollkontrollen bei der Einreise nach China werden bei Reisegruppen selten durchgeführt. Trotzdem sollten Sie beachten, dass die Einfuhr von Erzeugnissen welche "gegen die Volksrepublik China gerichtet sind" verboten ist. Die Ausfuhr von Souvenirs ist unproblematisch. Die chinesische Regierung freut sich, wenn möglichst viele Devisen in China ausgegeben werden. Ausnahme ist die Ausfuhr von Antiquitäten. Beachten Sie bitte auch die deutschen Zollbestimmungen bei der Wiedereinreise.

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